Baureferent

   Aus: „Der Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche“, Hrsg. Ludwig Güttler, Seite 81

  „Da das Landesamt für Denkmalpflege in dieser Zeit noch nicht über Beihilfemittel verfügte, übernahm das Ev.-Luth. Landeskirchenamt, veranlasst durch den Baureferenten Dr. Walter Hultsch, die Kosten, die noch ergänzt wurden durch zahlreiche Spenden, welche für die Beräumung von etwa 600 Kubikmetern Trümmermassen und ihre wissenschaftliche Bearbeitung erforderlich waren.“

 

Aus der Sitzung der Baukammer vom 9. Januar 1950

„… nach eingehender Aussprache ... beschließt die Baukammer einstimmig grundsätzlich den Wiederaufbau der Frauenkirche …“

 

Geschäftsführender Ausschuss der Baukammer per 9. Januar 1950:

E. Hempel, O. Hempel, Hultsch, Müller, Nadler, Rietschel

 

  Aus: „Kunst und Kirche“ Heft 1/1958 Februar 21. Jahrgang

Oberkirchenrat Dr. Walther Hultsch, Dresden: Vom Bauschaffen der Evang.-Luth. Kirche Sachsens seit 1945 Seite 37-41 

 

 Aus: „Kunst und Kirche“ Heft 2/1963 April-Juni 26. Jahrgang

Prof. Dr. Dr. Eberhard Hempel, Dresden: Zum Schicksal der Frauenkirche Dresden

„… wirkte bei der Landeskirche die Ansicht mit, die im Wiederaufbau etwas Unwahrhaftiges sah, da Vertreter dieses Standpunktes ihr nahestanden. So drang das Bemühen von Dr. Walther Hultsch, Referent für Baufragen beim Landeskirchenamt, der das seinige tat, um auch die Frauenkirche wieder erstehen zu lassen, nicht durch.“ Seite 85

 

Aus „Vom Einsatz der Landeskirche für das kirchliche Bauwesen seit 1945“

 „Um Entscheidungen „vom grünen Tisch“ zu vermeiden, hat das Landeskirchenamt veranlasst, dass die Bezirkskirchenämter ein jedes Bauvorhaben erst auf seine Dringlichkeit prüfen, bevor das Landeskirchenamt eine Bauhilfe gewähren kann … Dem Landeskirchenamt selbst steht die Baukammer (bzw. deren geschäftsführender Ausschuss) beratend zur Seite. … Bei allen Bauvorhaben, die unter Denkmalschutz stehen, wird der langbewährte Rat des Amtes für Denkmalschutz erbeten, in dessen Denkmalrat das Landeskirchenamt durch den Baureferenten vertreten ist.“

 

Tagesordnung der Denkmalpflegertagung der DDR vom 26.11.1951, 2. Tag:

1. Agendapunkt „Erfahrungen und Ergebnisse der Denkmalpflege Sachsen“, Dr. W. Hultsch

 

„Kirchliche Belange in der Stadtplanung Dresden. Hierzu berichtet Dr. Hultsch, Landeskirchenamt: Der beim Stadtplanungsamt bearbeitete Neubebauungsplan soll Anfang 1950 zur öffentlichen Diskussion gestellt werden, die mit einem Wettbewerb verbunden sein soll. Die Öffentlichkeit soll dann Gelegenheit haben, den Plan zu beurteilen, Vorschläge einzureichen, Anregungen zu geben und Wünsche anzumelden.“

 

„Prof. Dr. Henn, Technische Hochschule Dresden, berichtet über den Stand der Trümmer-beräumung der Frauenkirche … Nunmehr ist der 1. Bauabschnitt beendet, 15.000 cbm sind beräumt … Die technischen Bedingungen für den Wiederaufbau der Frauenkirche sind günstig. Die Zeichnungen des Architekt Kiesling sind vorhanden. Steinebeschaffung ist kein Problem …“

  Unterschrieben von Superintendent Kotte, Prof. Dr. Hempel, Dr. Hultsch

 

Aus dem Protokoll der Baukammer vom 7. Juli 1955

„Vor Eintritt in die Tagesordnung gibt Dr. Hultsch bekannt, dass Prof. Dr. Eberhard Hempel aus Altersgründen den Vorsitz in der Baukammer niedergelegt habe …“

 

„Auf Vorschlag von Dr. Hultsch wird die Ernennung von Prof. Dr. Rauda in Dresden zum Vorsitzenden der Baukammer und Mitglied des geschäftsführenden Ausschusses begrüßt. Zugleich wird der Wunsch ausgesprochen, auch Herrn Prof. Dr. Walther Hentschel – Technische Hochschule - mit in die Baukammer und deren geschäftsführenden Ausschuss zu wählen …“

 

Teilnehmer der Baukammer lt. den Protokollen: Bachmann, Hempel, Hentschel, Henn, Hultsch, v. Kirchbach, Kotte, Muntschick, Müller, Nadler, Rauda, Richter, Rietschel, Rissmann